Sponsorenschaufenster
Zur Krim
Autoservice Joachimsthal
« 14.
16. »
AnstossHeim GastErgebnisInfo
Sam, 02.12.2006 13:00FSV Forst Borgsdorf-1. FC Finowfurt3:0
 SV Blau Weiss 90 Gartz-Löwenberger SV3:0
 Häsener SV-Schönower SV2:2
 FSV Rot Weiss Prenzlau-VfB Gramzow2:0
Son, 03.12.2006 13:00City 76 Schwedt-SG Blau Weiss Leegebruch4:4
 SG Union Klosterfelde-Schorfheide Joachimsthal0:1
 SC Victoria Templin-Parmer SV3:0
Sam, 17.02.2007 13:00FC 98 Hennigsdorf II-FV Eintracht Wandlitz3:2
FSV Rot Weiss Prenzlau - VfB Gramzow 2:0

Ein farbloser Sieg reicht für Platz 3

Der FSV Prenzlau holt weiter auf - Gramzow verspielt den Anschluß

Auch im fünften Spiel in Folge kann das Team des FSV Rot-Weiß Prenzlau als Sieger vom Platz gehen und nach Abschluß der Hinrunde Platz drei in der Tabelle der Landesklasse Nord erklimmen. I

n einer über weite Strecken schwachen Partie bezwangen die Schützlinge von Trainer Wernfried Rauch vor 265 Zuschauern im heimischen Uckerstadion den Lokalrivalen vom VfB Gramzow letztendlich sicher mit 2:0 (0:0). Beide Mannschaften hatten sich für dieses "Sechs-Punkte-Spiel" viel vorgenommen, ging es doch darum, den Anschluß an den Tabellenführer Schönower SV, die bereits als Herbstmeister feststanden, halten zu können. Und so begannen die Gastgeber dann auch engagiert - bereits in der ersten Minute flankt Norman Gest aus halblinker Position exzellent auf den Kopf von Jeromé Schulz im gegnerischen Strafraum, nur mit Mühe kann Gramzows Keeper Jan Gollnow zur Ecke klären. Auch die mit zuletzt zwei hohen Siegen im Gepäck angereisten Gäste versuchten früh in Führung zu gehen: deren aufopferungsvoll kämpfender Spielführer Daniel Ruff schlenzt einen von unzähligen Freistößen von rechts vor das Tor, Prenzlaus Ab-wehrchef Sebastian Leege kann nur bedingt klären aber Torwart Martin Rapp verhindert den frühen Rückstand (8.). Die erste Halbzeit war geprägt von vielen teilweise harten Zweikämpfen im Mittelfeld, wodurch kaum sehenswert herausgespielte Situationen vor den Toren entstanden. Gefahr kam dagegen immer wieder durch Freistöße auf, so zog Sören Seethaler den Ball in der zehnten Minute für die Gäste gefährlich in den Strafraum der Prenzlauer, Michael Bathke prüfte Rapp erneut, den Abpraller droscht Thomas Friese aufs Tor, doch beherzt konnte sich Michael Kraft in den Schuß werfen und das sichere Tor verhindern (10.). Nur drei Minuten später - wieder Freistoß, diesmal aber für den FSV: Sebastian Leege zieht aus 17 Metern ab und Torwart Gollner lenkt den Ball an die Latte, von wo er direkt auf den Kopf von Kraft zurückprallt, der unhaltbar einköpft. Allerdings versagte der ansonsten sichere Schieds-richter Grunz (Bad Freienwalde) dem völlig korrekten Treffer seine Anerkennung und entschied fälschlicherweise auf Abseits (13.). Zum einen stand Kraft beim Freistoß klar nicht im Abseits und durch die Abwehr des Torwartes (und die Latte) kam der Ball vom Gegner - also auch kein Abseits. Schade, das Tor hätte dem teils lahmen Spiel unbedingt gut getan. Schrecksekunde dann in der 25. Minute, nach einem unglücklichen Foul bleibt Norman Gest lange auf dem Rasen liegen und muß behandelt werden - später dann auch außerhalb des Feldes. Als der Prenzlauer Mittelfeldspieler, der zuletzt in Joachimsthal eine Gelb-Rot-Sperre absaß, drei Minuten später aufs Feld zurückkommt, wird er prompt vom Schiri mit gelb verwarnt, weil er sich offenbar nicht ordnungsgemäß bei diesem zurückgemeldet hatte. Wütend protestiert Co-Trainer Edwin Stark auf der Gegengeraden - ohne Erfolg. Immer wieder versuchten es die Gramzower danach, mit langen Bällen aus der eigenen Hälfte Konterangriffe zu starten, die aber allesamt von der gut stehenden Prenzlauer Verteidigung abgefangen werden konnten. Und so war der torlose Halbzeitstand insgesamt angemessen.

In der zweiten Hälfte hatten die Prenzlauer dann die tiefstehende Sonne und den böigen Wind im Rücken, doch auch damit kam zunächst nicht deutlich mehr Schwung in die Partie. Dann aber die 55. Minute: nach tollem Zweikampfgewinn spielt Michael Kraft auf der rechten Seite einen langen Ball quer durch die gegnerische Hälfte genau auf den Kopf von Guido Höppner, der bringt die Kugel souverän unter Kontrolle, kann noch einen Gegenspieler austricksen und steht mit dem Rücken zum Tor auf der Strafrumlinie. Mit herrlicher Drehung halb im Liegen schießt er den Ball mit rechts scharf aufs Tor, Keeper Gollnow ist zwar noch mit einer Hand dran, kann den Ball aber nur noch ins eigene Netz ablenken, das viel umjubelte 1:0 sollte den Gastgebern nach knapp einer Stunde nun endlich etwas mehr Sicherheit geben. Plötzlich erreichten die direkten Anspiele im Mittelfeld ihr Ziel, die Gastgeber waren im zweiten Durchgang klar besser, die Gäste verlegten sich aufs Kontern. Immer wieder kamen die Prenzlauer gefährlich vors Tor der Gramzower und konnten häufig nur durch Fouls vom Ball getrennt werden, so auch in der 72. Minute als Michael Kraft auf halbrechter Position unglücklich gelegt wurde. Den fälligen Freistoß zog erneut Guido Höppner flach durch die Mauer hindurch - unhaltbar schlug der Ball erneut im Gäste- Tor ein - die Entscheidung!Gramzows Spielführer Ruff konnte nach einem weiteren Konter zwar noch einen Direktschuß an den Prenzlauer Pfosten setzen, insgesamt aber agierte der VfB viel zu harmlos und so bleiben die drei Punkte erneut und letztendlich verdient im Uckerstadion. Der FSV passiert den Lokalrivalen in der Tabelle, Prenzlau nun auf Platz drei punktgleich aber aufgrund des besseren Torverhältnisses knapp vor den viertplazierten Gramzowern. Mit dem letzten Spiel vor der Winterpause am kommenden Sonntag gegen Viktoria Templin (10.12., 13 Uhr, Uckerstadion) läutet die Landesklasse Nord bereits die Rückrunde ein. Ein weiterer Erfolg in diesem erneuten Uckermark-Derby würde die minimalen Chancen auf die ersehnte Tabellenführung (und damit das Aufstiegsrecht) angesichts der famosen Serie mit zuletzt sieben Siegen in den zehn Spielen weiter nähren, zumal dort noch eine "Rechnung" offen ist, denn das Hinspiel in Templin ging zuletzt mit 1:2 ver-loren.
Torschützen:
1:0 Guido Höppner (55.)
2:0 Guido Höppner (72.)
FSV Rot Weiss Prenzlau spielte mit:
Martin Rapp, Sebastian Leege, Michael Kraft, Stephan Bethke, Sebastian Lau, Jerome Schulz (85. Paul Murcha), Tom Hausding, Ingo Wewiorra, Normen Gest (87. Fabian Meinke), Guido Höppner, Christian Fähling (79. Schindler)
VfB Gramzow spielte mit:
Jan Gollnow, Kay Blar (67. Sven Schröder), Mathias Schröder-Roland, Rene Kauschke, Guido Kuboth, Thomas Friese, Maik Zürner, Robert Schröder (67. Tobias Moehl), Michael Bathke (85. Ronny Kühnke), Sören Seethaler, Daniel Ruff
Marko Tietz (www.fv-blau-weiss-90-briesen.de)  
Tabelle 15. Spieltag
 MannschaftSpGUVToreDiffPkt
1.SV Blau Weiss 90 Gartz11003:033
1.SC Victoria Templin11003:033
1.FSV Forst Borgsdorf11003:033
4.FSV Rot Weiss Prenzlau11002:023
5.FC 98 Hennigsdorf II11003:213
6.Schorfheide Joachimsthal11001:013
7.City 76 Schwedt10104:401
7.SG Blau Weiss Leegebruch10104:401
9.Häsener SV10102:201
9.Schönower SV10102:201
11.FV Eintracht Wandlitz10012:3-10
12.SG Union Klosterfelde10010:1-10
13.VfB Gramzow10010:2-20
14.1. FC Finowfurt10010:3-30
14.Parmer SV10010:3-30
14.Löwenberger SV10010:3-30